Herausforderung Wie Werder Dortmunds Offensive um Stürmer Anthony Modeste stoppen will

Auf Werders Defensive kommt am Samstag ein ganz besonderer Härtetest zu. In Dortmund geht es gegen eines der absoluten Spitzenteams der Liga. Da ist besonders die Defensive gefordert, weiß Trainer Ole Werner.
19.08.2022, 11:02
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Von mbü

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass den Defensivakteuren von Werder Bremen am Sonnabend (15.30 Uhr) die größte Herausforderung der bisherigen Saison blüht. Schließlich heißt der Gegner Borussia Dortmund – und beim Tabellenzweiten kennt man sich damit aus, im gegnerischen Strafraum für Gefahr zu sorgen. In Sébastien Haller fällt aktuell zwar aufgrund einer Krebserkrankung eine ganz zentrale Sommer-Neuverpflichtung und Sturm-Option aus, doch als Ersatz wurde Anthony Modeste aus Köln geholt. Und der 34-Jährige hat seine Torgefahr hinlänglich unter Beweis gestellt. Wie also will Werder den Angreifer stoppen?

„Es ergibt relativ wenig Sinn, bei Borussia Dortmund nur auf einen Spieler zu schauen“, warnt Trainer Ole Werner, „weil dort generell alle Spieler auf dem Platz eine hohe Qualität haben. Vor allem die Offensivspieler, mit denen du dich im Abwehrverhalten ja intensiv beschäftigst, sind sehr variabel.“ Klingt also nicht nach Sonderbewachung, wenngleich der Bremer Coach und seine Assistenten logischerweise bei ihrer vorbereitenden Analyse nicht nur auf das gesamtmannschaftliche Können geachtet haben, sondern auch auf individuelle Klasse. Um mit den eigenen Profis darüber zu sprechen, „wie man gewisse Dinge verteidigen kann“ und „besser darauf vorbereitet ist, was kommen könnte“, sagt Werner.

Folglich wird der 34-Jährige seinen Abwehrspielern auch dieses Mal ein paar Anweisungen an die Hand geben. Auch für das Aufeinandertreffen mit Anthony Modeste. „Er ist natürlich ein Spieler, der im Strafraum seine Stärken hat und bei Flanken oder generell hohen Bällen nur schwer zu verteidigen ist“, unterstreicht Ole Werner. „Wichtig ist vor allem, dass du weißt, wo er im Strafraum ist, damit du ihn kontrollieren und dich zur Wehr setzen kannst, wenn er zum Ball kommt.“

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