Toprak in der Startelf?

So könnte Werder gegen Augsburg spielen

Im möglicherweise vorentscheidenden Spiel beim FC Augsburg stehen Florian Kohfeldt in der Abwehr zusätzliche Alternativen zur Verfügung. Setzt Werders Trainer gleich wieder auf Ömer Toprak und Marco Friedl?
14.05.2021, 19:22
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Von Daniel Cottäus
So könnte Werder gegen Augsburg spielen

Ömer Toprak am Freitag beim Abflug der Werder-Mannschaft nach Augsburg. Der Verteidiger steht nach seiner Verletzung überraschend wieder im Kader.

Andreas Gumz

Als die Mannschaft des SV Werder Bremen am Freitagnachmittag mit dem Flugzeug in Richtung Augsburg abhob, saß ein Spieler nicht mit an Bord der Maschine, der dort erwartet worden war: Milos Veljkovic. Über die Gründe für das Fehlen des 25-Jährigen machte der Verein am Freitag keine Angaben mehr. Während der Pressekonferenz am Donnerstag hatte Trainer Florian Kohfeldt gesagt: „Milos hatte leichte Probleme aus dem Spiel gegen Leverkusen. Es wird sich heute oder morgen entscheiden, ob er voll umfänglich zur Verfügung steht.“ Offenbar hat es nicht für einen Einsatz gereicht, was Werder zu Umbauarbeiten in der Defensive zwingt.

Für den Innenverteidiger könnte Ömer Toprak in die Mannschaft zurückkehren. Kohfeldt hatte am Donnerstag überraschend verkündet, dass der Abwehrchef nach dessen Wadenproblemen wieder ein Kandidat sei. Ob es beim 31-Jährigen auch für einen Einsatz in der Startelf reicht, ließ der Coach allerdings offen. Und Skepsis ist da durchaus angebracht. Das Risiko, dass sich Toprak bei (zu viel) Spielzeit in Augsburg erneut verletzt und deswegen schlimmstenfalls für das Saisonfinale gegen Borussia Mönchengladbach sowie für eine mögliche Relegation im Anschluss ausfällt, wird Werder vermeiden wollen. Deswegen ist es denkbar, dass Marco Friedl den Platz von Veljkovic einnimmt.  

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Die Bremer dürften in Augsburg wieder auf eine Viererkette vor Torhüter Jiri Pavlenka setzen, die dann aus (von rechts nach links) Theodor Gebre Selassie, Moisander, Friedl und Ludwig Augustinsson bestehen könnte. Davor, im defensiven Mittelfeld, hatte sich Christian Groß zuletzt Lob verdient. Ihn wird Kohfeldt nicht aus dem Team nehmen. Gleiches gilt wie immer für den Achter Maximilian Eggestein. Für die Rolle an dessen Seite kommen mehrere Kandidaten infrage. Je nach Ausrichtung dürfte die Wahl auf Kevin Möhwald (eher defensiv) oder Leonardo Bittencourt (eher offensiv) fallen.

Im Angriff hatte Kohfeldt jüngst auf Davie Selke und Niclas Füllkrug von Beginn an gesetzt. Es ist wahrscheinlich, dass sie in Augsburg erneut die Nase vorn haben werden. Zwar konnten die Stürmer zuletzt nicht mit Toren glänzen (ganz im Gegenteil: beide warten schon ziemlich lange auf ihren nächsten Treffer), doch hatten sie ihren Coach mit Einsatzbereitschaft und Auftreten überzeugt. Für die etwas zurückgezogene Rolle hinter den Spitzen bietet sich erneut Josh Sargent an.

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