Die Stimmen zum Werder-Sieg „Wir sind nah an die 100 Prozent rangekommen“

Werder Bremen feierte gegen Gladbach einen furiosen 5:1-Erfolg und zeigte besonders in der ersten Halbzeit eine überragende Leistung. Entsprechend zufrieden waren die Grün-Weißen nach der Partie. Die Stimmen.
02.10.2022, 08:14
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von mwi

Ole Werner: „Eine überragende erste Halbzeit, mehr oder weniger aus einem Guss. Die Aggressivität, die wir gegen den Ball hatten, war heute ausschlaggebend, dass wir so gut ins Spiel gefunden haben. Wir haben uns aus unseren Ballgewinnen viele Chancen erspielt, natürlich auch das nötige Quäntchen Glück gehabt. Auch die nötige Effektivität zu Spielbeginn, um das Spiel in unsere Richtung zu lenken. Und in der zweiten Hälfte war es etwas verhaltener, auch die eine oder andere Situation, wo wir auch Glück hatten, dass Gladbach nicht früher trifft oder das Spiel noch enger gestaltet. Aber insgesamt war das heute ein sehr starker Auftritt meiner Mannschaft und da können die Jungs stolz drauf sein. Es hat sehr viel heute gepasst, exzellente Leistung, wir sind nah an die 100 Prozent rangekommen.“

... über Marvin Ducksch: „Ich habe ihm nicht noch mal ein paar Worte extra gesagt, das habe ich auch in den letzten Wochen nicht gemacht. Er hat in den letzten Wochen auch schon gut gespielt. Er ist eben nicht nur der Spieler, der am Ende nur den Ball über die Linie drückt, sondern auch derjenige, der wahnsinnig viele Situationen einleitet. Es war ja heute auch wieder so, dass er an vielen Toren beteiligt war. Deshalb ist für mich entscheidend, dass er für die Mannschaft funktioniert. Und trotzdem freue ich mich natürlich, dass er heute ein Tor geschossen hat. Aber wir messen unsere Stürmer nicht ausschließlich daran, ob sie den Ball über die Linie bringen oder nicht.“

Marvin Ducksch: „Ein geiles, ein überragendes Spiel von uns. Wir haben den Gegner sehr gut analysiert und wussten, dass sie jede Situation spielerisch lösen wollen. Da haben wir unsere Chance gesehen und in den ersten 15 Minuten gnadenlos zugeschlagen.“
Niclas Füllkrug: „Da ist heute ein Riesenknoten geplatzt, auch wenn ich es gar nicht so extrem empfunden habe, weil wir im letzten Jahr in der 2. Liga ja einige Heimspiele gewonnen haben. Trotzdem: Heute war es eine Weltklasse-Leistung in der ersten Halbzeit. Das muss man einfach mal so sagen. Da haben wir natürlich viel Energie gelassen, so dass die zweite Halbzeit dann etwas entspannter gelaufen ist. Am Ende haben wir es nach Hause gefahren.

Lesen Sie auch

Niklas Stark: „Ein geiles Spiel! Am Anfang hat alles funktioniert, muss man sagen. Wir haben da gut Druck reinbekommen von hinten, weil auch die vorne sehr gut angelaufen sind, haben die Räume gefunden. Das war alles top und dann führst du 3:0. Das war für uns auch dann auch erst mal so ‚wow‘. Muss man auch erst mal verarbeiten. Aber wir wussten auch nach dem 2:0, wir müssen weitermachen, weil ein 2:0 ist immer ein schlechtes Ergebnis. Wenn man dann mal eins kassieren sollte, bist du immer unter Zugzwang. Deswegen wussten wir, dass wir weitermachen müssen, das haben wir uns nach jedem Tor gesagt, dass wir weitermachen müssen, dass wir aggressiv bleiben müssen, um so auch den Willen vom Gegner ein bisschen zu brechen.“

Yann Sommer (Gladbach-Torhüter): „Wir waren die ersten 15 Minuten komplett nicht anwesend. Viele Fehlpässe, unsauber, keine Zweikämpfe geführt. Wir haben es dem Gegner einfach gemacht, obwohl wir sehr gut auf sie vorbereitet waren. Aber wir haben es nicht hinbekommen. Es ist schwierig dafür eine Erklärung zu finden. Sie waren sehr effizient, dadurch haben wir da schon das Spiel verloren gehabt. Wir hatten trotzdem unsere Chancen, aber es war einfach zu schlecht.“

Jonas Hofmann (Gladbach-Profi): „Mir fehlen ein bisschen die Worte. Wir haben so viele Zweikämpfe verloren, Fehlpässe gespielt. Also jegliche Kritik ist heute berechtigt. Es kann auch keine Ausrede sein, dass viele erst am Donnerstag von der Nationalmannschaft zurückgekommen sind. Wir haben auch so genug Qualität, um auch so ein Spiel hier zu gewinnen. Wir haben es in den ersten 15 bis 20 Minuten verloren und hochverdienter Sieger war Bremen.“

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+