Mögliche Werder-Aufstellung Pieper schickt Stark zurück auf die Bank - und Rapp fehlt

Nach der 5:1-Gala gegen Gladbach hat Werder-Coach Ole Werner eigentlich wenig Grund, seine Startelf für das Spiel gegen Hoffenheim zu ändern. Und doch spricht einiges für einen Wechsel.
06.10.2022, 17:55
Lesedauer: 2 Min
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Von mbü

Eigentlich gibt es für Ole Werner keinen wirklichen Grund, seine Startformation zu verändern. Schließlich hat der Trainer des SV Werder am vergangenen Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach eine Elf auf den Platz gestellt, der es in Windeseile gelang, eine 3:0-Führung herauszuschießen. Und da es am Ende bekanntlich 5:1 hieß, müsste der Bremer Trainer schon gute Argumente haben, um vor der Auswärtspartie bei der TSG Hoffenheim (Freitag, 20.30 Uhr) großflächige Umbaumaßnahmen zu erklären. Und doch spricht einiges für einen Wechsel.

In der Dreier-Abwehrkette ist Amos Pieper nämlich wieder einsatzbereit. Der Verteidiger hat seine Gelbsperre abgesessen und trotz dieser unschönen Randerscheinung in den vorherigen Partien nicht gerade den Eindruck erweckt, ein Schwachpunkt der Mannschaft zu sein. Im Gegenteil: Pieper funktionierte auf Anhieb, gewann zahlreiche wichtige Zweikämpfe und war ein echter Stabilisator. Obwohl er zuletzt gegen Gladbach von Niklas Stark würdig vertreten wurde, dürfte die Konstanz der Vorwochen nun für eine Rückkehr auf den Rasen von Beginn an sorgen. Doch der Konkurrenzkampf tobt jetzt endgültig auch auf dieser Position, das hat der jüngste Stark-Auftritt bewiesen.

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Ansonsten bleibt wohl alles beim Alten. Vor Jiri Pavlenka komplettieren erneut Milos Veljkovic und Marco Friedl die Abwehrreihe, auf den Außen führt intern aktuell kein Weg an Mitchell Weiser und Anthony Jung vorbei. In der Zentrale meldet Leonardo Bittencourt nach überstandener Verletzung nun zwar endgültig wieder Ansprüche auf mehr Spielzeit an, doch Romano Schmid und Ilia Gruev haben ihre Sache auf der Acht zuletzt sehr gut gemacht. Das Duo sollte somit abermals vor Christian Groß das Mittelfeld bilden. Zumal in Nicolai Rapp eine weitere Alternative fehlt. Der 25-Jährige hatte am Mittwoch Werders Geheimtraining mit bandagiertem Oberschenkel vorzeitig beendet und fehlte bei der finalen Einheit am Donnerstag gänzlich – ebenso wie Stürmer Eren Dinkci, der individuell trainierte.

In der Offensive ruhen die Hoffnungen wieder auf Marvin Ducksch und Niclas Füllkrug. Beide harmonieren prächtig, waren auch beim Abschlusstraining sehr auffällig – anfangs sogar durch ein nicht zu überhörendes Gespräch. So fachsimpelten sie ausgiebig über den Champions-League-Auftritt von Manchester City und ganz speziell Erling Haaland am Vorabend. Der Ex-Dortmunder, der momentan trifft, wie er will, hatte auch international wieder doppelt zugeschlagen. Das hinterließ auch in Bremen Eindruck. Gegen Hoffenheim besteht für das Duo die Chance, dem Norweger in etwas kleinerem Rahmen nachzueifern.  

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