Mit neuer Spielfreude Weiser blüht seit seinem Wechsel zu Werder auf

Mitchell Weiser präsentiert sich in guter Form, der Rechtsaußen blüht seit seinem festen Wechsel zu Werder Bremen regelrecht auf. Von Trainer Ole Werner gibt es lobende Worte, Weiser bleibt trotzdem bescheiden.
02.08.2022, 18:15
Lesedauer: 2 Min
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Von mbü

Schön anzusehen war er ja, der Treffer von Mitchell Weiser. Und wichtig sowieso, schließlich machte er am Ende beim knappen 2:1-Erfolg des SV Werder im DFB-Pokal gegen Energie Cottbus den Unterschied aus. Der 28-Jährige blieb trotz seines ganz persönlichen Traumstarts aber bescheiden: „Das war eher Glück, würde ich sagen“, meinte er hinterher lachend, „weil Duckschi (Marvin Ducksch, Anm. d. Red.) geschossen hat und der Ball mir dann auf den Fuß gefallen ist.“

Doch genau das war eben auch nur möglich, weil Weiser zuvor den Weg nach vorne überhaupt erst mitgegangen war. So wie er derzeit insgesamt unheimlich agil wirkt, nach seinem endgültigen Wechsel nach Bremen so richtig aufblüht. „Ich wollte die ganze Zeit wieder zur Mannschaft kommen und freue mich, wenn ich mit den Jungs auf dem Platz stehe“, erklärte der Rechtsaußen. „Das macht mir Spaß, auch wenn noch nicht alles klappt, aber das gehört zum Prozess.“

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Die neue Spielfreude kommt für Weiser nicht überraschend, auch er hat sie längst bemerkt. „Ja klar, hier darf ich ja spielen“, sagte er und grinste. Bei Ex-Club Bayer Leverkusen war genau das nämlich nicht mehr der Fall gewesen, anders als bei Werder vertraute man dort nicht mehr seinen Qualitäten, sortierte ihn aus. Auch deshalb war er in der Vorsaison bereits an die Weser verliehen worden, nun folgte in diesem Sommer – nach einer längeren Hängepartie – der feste Transfer.

Der Treffer in Cottbus stellt dabei durchaus eine Parallele zur Vorsaison dar. Auch damals traf Weiser direkt in seinem ersten Pflichtspiel für Werder, seinerzeit gelang ein herrliches Solo beim Sieg in Ingolstadt. Danach ruckelte es allerdings etwas in der Hinrunde, erst in der zweiten Saisonhälfte wurde Weiser zum wichtigen Faktor in Liga zwei. Das soll nun eine Etage höher möglichst von Beginn an der Fall sein. „Den Rückenwind aus der vergangenen Saison nimmt er scheinbar mit, die Leistungen in den Testspielen waren bereits gut“, lobte auch Cheftrainer Ole Werner den Flügelspieler.

Ein bisschen Kritik gab es trotzdem: „Die Leistung war wie bei der gesamten Mannschaft bis zum 2:0 gut, danach hat aber auch er ein Stück weit nachgelassen. Da muss er den Fuß auf dem Gas lassen und wird das sicherlich auch am Wochenende tun müssen.“ Dann geht es schließlich zum Bundesliga-Start nach Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr). Und da kann ein ähnlich spielfreudiger Mitchell Weiser wie zuletzt sicherlich nicht schaden.

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