Die Noten zum Unentschieden gegen Freiburg Toprak macht hinten dicht - Friedl auch

Allzu viele Höhepunkte gab es zwischen Werder und Freiburg auf beiden Seiten nicht. Deshalb ist es wenig verwunderlich, dass Bremer Abwehrspieler die Bestnoten einheimsten. Hier ist unsere Einzelkritik.
13.02.2021, 18:30
Lesedauer: 3 Min
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Von wk

Jiri Pavlenka (Note 2,5)

Lange Zeit blieb der Keeper ungeprüft und war nur bei Rückpässen gefordert. Dennoch nicht eingefroren und gegen Höfler sowie Schmid reaktionsschnell, bei seiner ersten Parade allerdings auch im Glück, dass Petersen den nach vorne abgewehrten Ball nicht versenkte.

Theodor Gebre Selassie (Note 3,5)

Hatte in der Defensive etwas Abstimmungsprobeme mit Nebenmann Veljkovic, und am Ende wäre aus seinem Stellungsfehler fast das 0:1 geworden. Probierte viel nach vorne und gab nie auf.

Milos Veljkovic (bis 46./Note 4)

Musste das 1:0 machen, als er - wie schon gegen Fürth - per Kopf aus kurzer Distanz am Keeper scheiterte (36.). Hinten grundsätzlich solide, wenngleich sein Stellungsspiel nicht immer optimal war. Im Spielaufbau mit Höhen und Tiefen. Blieb verletzungsbedingt zur Pause in der Kabine.

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Ömer Toprak (Note 2)

Mit seiner erneut sehr guten Abwehrarbeit offenbar nicht ausgelastet, wagte immer mal wieder ein Solo, um das Bremer Spiel anzutreiben. Kurzer Schreck vor der Pause, als er am Fuß behandelt werden musste. Konnte aber weitermachen und agierte zwischenzeitlich sogar als Sechser.

Marco Friedl (Note 2,5)

Sehr selbstbewusst, aufmerksam und kompromisslos in der Defensive. Nach einem Zweikampf etwas angeschlagen, biss aber auf die Zähne und hielt bis zum Schluss durch.

Ludwig Augustinsson (bis 86./Note 3,5)

Auf der linken Abwehrseite defensiv sehr sicher und vor der Pause dazu mit einigen Vorstößen. Nach dem Wechsel fast nur noch beim Ausführen von Standards zu sehen.

Maximilian Eggestein (Note 4)

Trat als Achter im Spielaufbau zu oft auf die Bremse, um kein zu großes Risiko zu gehen. Dazu mit ungewohnt vielen Ungenauigkeiten im Direktspiel.

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Kevin Möhwald (bis 79./Note 3,5)

Als Sechser sehr weit hinten unterwegs. Viele Ballkontakte, viele Pässe, aber nur selten effektiver Raumgewinn. Nach der Pause etwas offensiver, auch mit Torschüssen, die das Ziel aber weit verfehlten.

Romano Schmid (bis 86./Note 3,5)

Begann etwas defensiver, um dann weiter nach vorne zu rücken. Wenn Werder mal gefährlich wurde, dann war der kleine Österreicher meistens mit cleveren Aktionen dabei. Nur kam das viel zu selten vor. Und sein zuweilen zu riskantes Spiel sorgte auch für gefährliche Ballverluste. Baute mehr und mehr ab, seine Auswechslung kam eigentlich zu spät.

Josh Sargent (bis 62./Note 4,5)

Agierte bei allem Engagement ziemlich unglücklich, weil er von den vielen Bällen auf ihn kaum welche behaupten oder zum eigenen Mann bringen konnte. Strahlte keine Torgefahr aus.

Milot Rashica (Note 3,5)

Sehr bemüht, sich immer wieder ins Spiel zu bringen, was die Kollegen zu selten mitbekamen. Aus seiner Chance kurz vor der Pause kann er mehr machen als einen harmlosen Schuss direkt auf den Keeper. Irgendwie fehlt ihm noch der letzte Speed, um sich entscheidend durchzusetzen.

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Niklas Moisander (ab 46./Note 3)

Kam für den verletzten Veljkovic, erledigte seinen Job bis auf ganz wenige Ausnahmen ganz unaufgeregt und sehr ordentlich.

Davie Selke (ab 62.(nicht zu benoten)

Ersetzte Sargent. Wirkte zunächst etwas orientierungslos und auch mutlos, als er in Tornähe kam. Dann etwas aggressiver, aber auch nicht gefährlich. Kurz vor Schluss wurde er noch übel von Heintz gefoult.

Yuya Osako (ab 79./nicht zu benoten)

Durfte für Möhwald ran, sollte das Spiel nach vorne verbessern, was jedoch auch ihm nicht mehr gelang.

Leonardo Bittencourt (ab 86./nicht zu benoten)

Musste lange auf seinen Einsatz warten und konnte dann auch nicht mehr viel bewegen.

Christian Groß (ab 86./nicht zu benoten)

Comeback nach mehrwöchiger Verletzungspause, um auch in der Schlussphase hinten die Null zu halten.

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