Moderator Wie Joko Winterscheidt seinen Auftritt beim Pizarro-Abschied erlebte

Normalerweise steht Joko Winterscheidt als Moderator vor der Kamera. Zum Abschiedsspiel von Pizarro musste er sich sogar extra Fußballschuhe kaufen: "Tim Wiese hätte ich gern in die Bude rein geschossen."
25.09.2022, 16:32
Lesedauer: 2 Min
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Wie Joko Winterscheidt seinen Auftritt beim Pizarro-Abschied erlebte
Von Malte Bürger

Die bange Frage: Wohin nur mit der Brille? Denn ohne die helfenden Gläser sieht Joko Winterscheidt nach eigener Aussage nicht ganz so viel. Doch natürlich wollte er beim Abschiedsspiel von Claudio Pizarro mit auf den Platz, wenn ihn der Stürmer-Star des SV Werder Bremen schon einlädt. Nagelneue leuchtende Schuhe hatte sich der Moderator noch besorgt – und dann trat er in einer Szene doch einmal ganz übel am Ball vorbei, was direkt ein großes Raunen unter den Zuschauern auslöste. Winterscheidt nahm es mit Humor.

„Sagen wir mal so: Ich habe fünf Prozent meines Könnens abgerufen, denn ich wollte die ganzen Profis nicht düpieren“, scherzte er hinterher im Gespräch mit unserer Deichstube. „Es ist ja blöd, wenn da einer aus dem Fernsehen kommt, 43 Jahre alt ist und die dann schwindelig spielt. Tim Wiese hätte ich gern in die Bude rein geschossen, aber da habe ich ihn auch verschont.“

Nach diesen markigen Worten gewährte die TV-Größe dann doch noch einen ungeschönten Einblick in sein Seelenleben. „Es war der Wahnsinn und eine unglaubliche Erfahrung für jemanden, der wie ich nicht Fußball spielen kann“, erklärte Winterscheidt. „Und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich Claudio vor ein paar Jahren kennenlernen und deshalb jetzt mitspielen durfte. Es war mir eine absolute Ehre, in solch einem Moment dabei zu sein, der einer der größten Abschiede war, die es bislang in Deutschland gab – wenn man sieht, wie Fußballer in diesem Land sonst so verabschiedet werden.“

Auch wenn Joko Winterscheidt vielleicht nicht der allerbeste Kicker unter der Sonne ist, den Fußball selbst liebt er. Ganz besonders Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Doch ihm war anzumerken, dass er an diesem Abend ein Stück weit auch sein Herz an die Konkurrenz aus Bremen verloren hat. „Da merkt man, wie dieser Verein und dieser Mensch zusammengewachsen sind. Das war schon bewegend, auch wenn man nicht Fan von Werder ist“, gestand er. Ähnlich emotional war das Zusammensein mit den ganzen Ex-Profis in der Kabine. Im Laufe seiner Fernsehkarriere hat Joko Winterscheidt nun schon viele nationale und internationale Promis aus dem Showgeschäft treffen dürfen, Auge in Auge mit legendären Fußballern zu stehen, sorgte aber auch bei ihm für eine gewisse Ehrfurcht. Oder wie er es selbst auf seine typische Art und Weise beschrieb: „Ich habe mir in die Hose geschissen.“

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