Zerrung im Rippenbereich Werder droht Bittencourt-Ausfall gegen Bochum

Nach einer halben Stunde war für Leonardo Bittencourt im Spiel gegen Frankfurt Schluss. Werders Mittelfeldspieler musste verletzt vom Platz. Die Diagnose.
29.08.2022, 11:50
Lesedauer: 2 Min
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Von Malte Bürger

Zuerst hatte sich Leonardo Bittencourt für seinen Kopfballtreffer zum zwischenzeitlichen 2:1 bejubeln lassen, wenig später erlebte der Werder-Profi nur noch als Zuschauer, wie seine Mannschaft am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt verlor (3:4). Ein paar Stunden und eine Nacht später stand die genaue Diagnose der Verletzung fest – und die könnte für die Bremer perspektivisch unschöne Konsequenzen haben.

„Wir haben Leo heute Morgen untersucht“, erklärte Clemens Fritz als Werders Leiter Profifußball am Montagmorgen während einer Medienrunde. "Er hat eine Zerrung im Rippenbereich. Da müssen wir jetzt abwarten, wie sich das die Tage entwickelt.“ Womöglich droht Bittencourt sogar eine längere Auszeit, das nächste Bundesliga-Spiel gegen den VfL Bochum (Samstag, 15.30 Uhr) steht für ihn jedenfalls gehörig auf der Kippe. „Man kann noch nicht genau sagen, wie lange die Ausfallzeit sein wird und wie es zum Wochenende aussieht“, meinte Fritz. „Da ist bei ihm sicherlich ein Fragezeichen dahinter.“

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Normalerweise lässt sich Bittencourt nicht so einfach stoppen, Werders Mittelfeldmann gilt als Kämpfer, der sich auch bei Schmerzen durchbeißt. Gegen Frankfurt war das anders, da gab es offenkundig keine Chance, sich noch etwas mehr zu quälen. „Ich hatte solch eine Verletzung auch noch nicht, aber anscheinend ist es so, dass es sich dann doch auf die Atmung auswirkt“, schilderte Fritz. „Und Leo hatte einfach Probleme, richtig Luft zu bekommen. Wenn du dann solch ein Ziehen oder Stechen im Rückenbereich hast, dann ist das sehr unangenehm. Deshalb ist es dann auch besser, den Arm zu heben und zu signalisieren, dass es nicht mehr geht, als falschen Ehrgeiz an den Tag zu legen, dann aber den nötigen Meter nicht machen zu können.“

Wie schwer ein Fehlen Bittencourts aktuell wiegt, erlebten die Bremer direkt gegen Frankfurt. „Es war natürlich unheimlich bitter für uns, Leo war sehr gut drin in dem Spiel“, hatte auch Fritz beobachtet. „Durch sein Tor hat er noch einmal mehr Selbstvertrauen bekommen, er hat ohnehin eine gute Grundintensität gehabt. Man hat gesehen, dass sein Ausfall ein Verlust in unserem Spiel war.“ Nun könnte es sein, dass der bislang so formstarke Bittencourt durch seine Verletzung auch gegen Bochum eine Lücke reißt, die erst einmal gefüllt werden muss.

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