50 Jahre Uni Bremen Kritischer Blick auf die Kaderschmiede

Die Uni sorgte schon vor Eröffnung für Diskussion. Einige lehnten die Neuerungen als radikal ab, andere zog es genau deswegen nach Bremen. Was steckte hinter dem Bremer Modell, und was ist davon geblieben?
11.09.2021, 05:00
Lesedauer: 4 Min
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Kritischer Blick auf die Kaderschmiede
Von Jürgen Wendler

Nur 459 Studenten zählte die Universität Bremen, als sie im Oktober 1971 ihren Betrieb aufnahm. Dass sie dennoch bundesweit besonders viel Beachtung fand, hing mit dem sogenannten Bremer Modell zusammen. Was hinter diesem Ausdruck steckt, formulierte Professor Thomas von der Vring, der erste Rektor der Hochschule, in seinem 1975 erschienenen Buch mit dem Titel „Hochschulreform in Bremen“ so: „Das zentrale Ziel des Bremer Modells der Hochschulreform ist die Bindung von Lehre und Forschung an die Anforderungen der Gesellschaft, insbesondere der breiten Schichten unseres Volkes, die zu formulieren in letzter Instanz Aufgabe des Staates ist.“

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