Vor 70 Jahren Wie das Bismarck-Denkmal aus dem Verlies geholt wurde

Vom Reiterstandbild war zehn Jahre lang nichts zu sehen. Eingemauert an der Wand des Doms dämmerte das Denkmal vor sich hin. Doch plötzlich mehrten sich die Rufe nach einem Ende der Verbannung.
12.11.2022, 12:00
Lesedauer: 5 Min
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Wie das Bismarck-Denkmal aus dem Verlies geholt wurde
Von Frank Hethey

Zehn Jahre lang dämmerte der "Eiserne Kanzler" in einem steinernen Kabuff vor sich hin. Wegen der Bombengefahr hatte man Bismarck mitsamt seinem Ross 1942 vom Sockel geholt und ein paar Meter weiter eingemauert. Da stand er nun an der Wand des Doms und wartete auf bessere Zeiten – fast ein bisschen wie der schlafende Kaiser Friedrich Barbarossa im Kyffhäuserberg. Doch vor rund 70 Jahren hatte die Warterei ein Ende. Am 23. September 1952 wurde das "Verlies", wie der WESER-KURIER es nannte, aufgebrochen und das Reiterstandbild wieder auf seinen alten Platz gestellt.  

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