Aus der Reihe WK|Geschichte Neues Magazin blickt auf 50 Jahre Uni Bremen

In unserem neuen Magazin blicken wir zurück auf fünf Jahrzehnte Uni-Historie. Was aus dem Mythos rote Kaderschmiede geworden ist, wie die Uni die Stadt verändert hat und wie es als Erstsemester 1971 war.
18.09.2021, 04:00
Lesedauer: 2 Min
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Neues Magazin blickt auf 50 Jahre Uni Bremen
Von Olga Gala

Die Universität Bremen feiert in diesem Jahr ein Jubiläum: Sie wird 50 Jahre alt. Am 14. Oktober 1971 begann das erste Semester mit 459 Studierenden, darunter viele angehende Lehrkräfte. Heute studieren fast 20.000 Menschen an der Uni. Außerdem sind gut 3500 Mitarbeiter dort angestellt. 

An der Bremer Reformuni sollte vieles anders werden als in den etablierten Universitäten der Bundesrepublik. Der Plan war, dass die Studierenden zu einem Drittel in Gremien und Ausschüssen mitbestimmen können. Zudem sollte es praxisorientierter und interdisziplinär zugehen. Transparenz war wichtig. Das zeigte sich auch in der Architektur. Im Bau Geisteswissenschaften 2 (GW2) entstand ein mehr als 3100 Quadratmeter großer Raum. Einzelne Bereiche waren nur durch Stellwände abgegrenzt. Offenheit war die Devise. Doch schon bald war klar: Es ist zu laut. Nachträglich wurden Wände eingezogen. Unpraktischer Nebeneffekt: Es entstanden Räume ohne Tageslicht.

In den 1980er-Jahren wandelte sich das Profil der Uni. Die Natur- und Ingenieurwissenschaften gewannen an Bedeutung. Des Weiteren entstand rund um die Universität der Technologiepark. Heute ist er 174 Hektar groß. Mehr als 500 Unternehmen und 50 Forschungsinstitute mit mehr als 12.000 Angestellten sind dort mittlerweile ansässig. Das wohl bekannteste Bauwerk ist der 146 Meter hohe Fallturm, auch „spitzer Bleistift“ genannt. Betrieben wird er vom Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM). 

In unserem neuen Magazin „50 Jahre Universität Bremen“ tauchen wir in die Geschichte der Hochschule ein – wie wurde aus der Reformuni eine etablierte Hochschule? Wir gehen dem Mythos der roten Kaderschmiede nach und spazieren mit einem der Architekten der Uni-Bibliothek über den Campus. Wir sprechen mit dem ersten sowie dem aktuellen Rektor und mit den Erstsemestern von 1971 über die Anfänge und die Zukunft der Uni. Wir gehen der Frage nach, wie sehr die Uni die Stadt verändert hat, und Bürgermeister Andreas Bovenschulte erzählt uns, wieso er in als Student Unigebäude besetzt hatte.

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