Prozesse gegen mutmaßliche Drogenhändler „Whatsapp für Kriminelle“

Der französischen Polizei gelang es, den Messengerdienst Encrochat auszuspionieren, den Drogenhändler in ganz Europa benutzten. Die daraufhin einsetzende Prozesslawine hat auch Bremen erreicht.
18.04.2021, 05:00
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
„Whatsapp für Kriminelle“
Von Ralf Michel

Die Täter fühlten sich sicher. Plauderten im Vertrauen auf ihren als abhörsicher geltenden Messengerdienstes Encrochat in aller Offenheit über ihre kriminellen Machenschaften. Über Rauschgifthandel, Waffenschiebereien, Erpressungen, ja sogar über Folter und Mord. Doch IT-Experten der französischen Polizei gelang es, den Server des holländischen Software-Unternehmens zu infiltrieren. Monatelang konnte die Polizei anschließend die Chatnachrichten der Verbrecher mitlesen. Als Encrochat den Coup der Ermittler bemerkte und seine Kunden im Sommer 2020 warnte, war es für viele von ihnen zu spät: Rund 1800 Personen wurden inzwischen festgenommen, in vielen europäischen Staaten kamen wahre Prozesslawinen ins Rollen.

Alles lesen mit

WK+ Basic

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 1 Nutzer
  • Monatlich kündbar

Für 8,90 € mtl.

1. Monat gratis

Mehr Information

WK+ Family

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 4 Nutzer
  • Monatlich kündbar

Für 14,90 € mtl.

1. Monat gratis

Mehr Information

WK+ Premium

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 4 Nutzer
  • Monatlich kündbar
  • E-Paper inkl. Archiv

Für 31,90 € mtl.

1. Monat gratis

Mehr Information

Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren