Bürgerschaftsdebatte Wie Bremen den ÖPNV stärken will – und welche Hindernisse es gibt

In zehn Minuten soll jeder Bremer zukünftig zu Fuß eine Haltestelle erreichen – und dort im Idealfall schneller als bisher abfahren. Ob und wie das umsetzbar ist, hat am Donnerstag die Bürgerschaft diskutiert.
27.01.2022, 17:25
Lesedauer: 3 Min
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Wie Bremen den ÖPNV stärken will – und welche Hindernisse es gibt
Von Felix Wendler

Bremen, die Stadt der kurzen Wege? Geht es nach den Abgeordneten der Bürgerschaft, soll der Gang zur nächsten Haltestelle zukünftig höchstens zehn Minuten dauern. Ein Dringlichkeitsantrag der rot-grün-roten Fraktionskoalition wurde am Donnerstag in der Bürgerschaft diskutiert und ohne Gegenstimmen beschlossen. Haltestellen seien zum Beispiel im Viertel schnell erreichbar und mit eng getakteten Bus- oder Bahnverbindungen versorgt, sagte Anja Schiemann. In abgelegeneren Stadtteilen, so die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, würden die Bewohner hingegen häufig längere Fußwege in Kauf nehmen müssen – und deshalb oft auf das Auto zurückgreifen. Über dieses Kernproblem herrscht fraktionsübergreifend Einigkeit. Insgesamt verlief die Debatte aber längst nicht so harmonisch, wie es das Abstimmungsergebnis vermuten lässt.

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