Emotionale Debatte Nach Wolfsangriff auf Schafherde: Was Schäfer und Naturschützer sagen

Vermutlich ein Wolf hat im Landkreis Osterholz 30 Schafe gerissen. Das befeuert eine ohnehin schon emotionale Diskussion über den Umgang mit Wölfen. Es geht um Rücktritte, Gerichtsprozesse und leidende Schäfer.
13.12.2021, 05:00
Lesedauer: 5 Min
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Nach Wolfsangriff auf Schafherde: Was Schäfer und Naturschützer sagen
Von Marc Hagedorn

Vor wenigen Tagen ist passiert, was Hermann Kück befürchtet hat. Vermutlich ein Wolf hat 30 Schafe im Landkreis Osterholz gerissen. „Es war abzusehen“, sagt Kück, „es hat sich seit Längerem abgezeichnet.“ Für den Landkreis Osterholz ist er zwar nicht zuständig, aber der Vorfall wühlt ihn trotzdem auf. Fast zehn Jahre lang war Kück als Wolfsberater im benachbarten Landkreis Cuxhaven tätig. Vor gut zwei Wochen hat der 74-Jährige sein Ehrenamt aufgegeben. „Es war der Punkt erreicht, an dem ich nicht mehr verantworten konnte, weiterhin dabei zu sein“, sagt Kück.

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