Ausstellungen als Massenevent Das Kunst-Spektakel als Türöffner

Kunstevents, die mit bekannten Namen oder Animationen werben, sind im Trend. Originale werden hier nicht gezeigt. Das hat einen Beigeschmack, bringt aber auch Chancen mit sich, meint Alexandra Knief.
29.01.2022, 20:26
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Das Kunst-Spektakel als Türöffner
Von Alexandra Knief

Monets Garten als 360-Grad-Erlebnisreise in Berlin, die Kunst Frida Kahlos projiziert an Wände in einer Halle in Zürich. In Bremen können Besucher noch bis Ende Februar durch van Goghs Kunst wandern. Immersive Kunst nennt sich dieser Trend, der weltweit schon länger für Aufmerksamkeit sorgt und mittlerweile auch Deutschland erobert. Animierte Kunst, in die man dank neuester Videoprojektions-Technologien quasi eintauchen und jeden Pinselstrich genau unter die Lupe nehmen kann. Manchmal reicht auch schon der große Name, um Kunst zum Event zu machen: Ab April kann man in Bremen Werke von Banksy bewundern, die in Wirklichkeit gar nicht von Banksy sind. Replikate touren durchs Land, um große Kunst in großer Menge möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.

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