"Wo geht's nach Panama" Hurricane 2022: Sicherheitstipps für das Festival in Scheeßel

Auf dem Hurricane-Festival in Scheeßel kann es - wie an jedem Ort - zu Gefahrensituationen kommen. Wir zeigen, wie Sie sich am besten bei Diebstählen, Bränden oder Belästigungen verhalten sollten.
07.06.2022, 11:43
Lesedauer: 2 Min
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Von Claas Peters

Hilfe bei Belästigung

Das Festival wird zu jeder Tag- und Nachtzeit von Polizei, Feuerwehr und dem Sanitätsdienst betreut. Außerdem sind zahlreiche Security-Kräfte im Einsatz. Wer etwas Merkwürdiges beobachtet, sich belästigt fühlt oder Opfer eines Angriffs wurde, kann sich mit dem Satz "Wo geht's nach Panama" an Mitarbeiter wenden. Das Personal wird die um Hilfe bittenden Gäste dann in eine geschützte Umgebung bringen und ihnen beistehen.

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Wertgegenstände beisammen halten

Endlich angekommen - niemand rechnet damit, dass Diebe gerade zu Beginn des Festivals besonders dreist sind und auch vor verschlossenen Zelten nicht Halt machen. Nach Angaben der Veranstalter ist die Zahl der gemeldeten Diebstähle jedoch zu Beginn des Festivals am höchsten. Doch auch danach sollten die Gäste unbedingt darauf achten, dass Wertgegenstände nicht im Zelt liegen bleiben.

Rucksack- und Taschenkontrollen

Außerdem wird es intensive Rucksack- und Taschenkontrollen beim Betreten des Campinggeländes geben. Dies geschieht zur eigenen Sicherheit der Festivalgäste. Es wird dazu geraten, möglichst wenig Gepäck mit auf das Festival zu nehmen, damit die Kontrollen flüssig ablaufen.

Evakuierung

Dass Veranstaltungen Ziel gewaltsamer Angriffe werden können, ist niemals auszuschließen. In Gefahrensituationen wird es eine Sirene geben, bei deren Ertönen die Gäste aufgefordert werden, sich umgehend über die Hurricane-App oder das Radio über den Grund des Alarms zu informieren. Auf den Bühnen wird ebenfalls bekannt gegeben, was der Grund für einen ausgelösten Alarm ist und wie sich die Gäste am besten verhalten sollten. Im Falle einer Evakuierung über die Notausgänge wird indes dazu geraten, den nächstgelegenen Notausgang zu wählen.

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Brandgefahr

Der Veranstalter bittet darum, darauf zu achten, Camping-Kocher und Grills mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand zu umliegenden Zelten aufzubauen. Auf das Kochen innerhalb eines Zeltes sollte indes aus Sicherheitsgründen verzichtet werden. Dies sei nach Angaben der Veranstalter "saugefährlich", beziehungsweise brandgefährlich. Apropos brandgefährlich: Auch Bengalos, Pyrotechnik und offene Feuer sind auf dem Hurricane-Festival ein No-Go und strikt verboten.

Unwetter

Dass ein sonniger Tag auch seine Schattenseiten haben kann, ist jedem bewusst, der schonmal an den Folgen eines Sonnenstichs gelitten hat. Die Veranstalter empfehlen daher, ausreichend Sonnencreme mitzunehmen und viel Wasser zu trinken.

Bei starken Unwettern bei Festivals im Grünen ist das Auto der sicherste Ort. Die Veranstalter fordern die Gäste auf, bei Unwettern auch anderen Menschen Unterschlupf in den Autos zu gewähren. Dort können sich die Festivalbesucher über das Radio informieren.

Ein bisschen Wind hat noch keinem Norddeutschen geschadet. Anders ist es allerdings bei Orkanböen. Diese können vor allem für Festivalbesucher zu einer Gefahr werden. Es ist dringend davon abzuraten, sich bei einem Sturm in bewaldeten Gebieten aufzuhalten. Aber auch auf nicht-bewaldeten Flächen ist Obacht geboten. Aufbauten und Gerüste, die nicht niet- und nagelfest sind, können schnell zu einer fliegenden Gefahr werden. Sollte es stürmen, werden die Festivalbesucher gebeten, sich an sicheren Orten aufzuhalten und auf weitere Anweisungen des Sicherheitspersonals zu warten. Bei allen Gefahrensituationen ist Aufmerksamkeit und Ruhe das oberste Gebot.

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