Ex-Kapitän Auch Kruse kritisiert Polizeiaktion gegen Werder-Fans

Nach der Polizei-Aktion gegen Werder-Fans in Wolfsburg hat sich nun auch VfL-Profi Max Kruse in die Debatte um die Rechtmäßigkeit der Ereignisse eingeschaltet.
09.08.2022, 14:37
Lesedauer: 1 Min
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Von mbü

Der frühere Kapitän der Bremer kritisierte dabei die Beamten und zeigte großes Verständnis für die abgereisten Ultras. „Wo leben wir denn?“ fragte der 34-Jährige in einem kurzen Video, das er bei Instagram veröffentlichte. „Das, was die Polizei mit den Fans von Werder gemacht hat, ist ein absolutes Unding.“

Im Vorfeld der vergangenen Bundesliga-Partie waren zahlreiche Werder-Anhänger am Wolfsburger Bahnhof festgesetzt und kontrolliert worden. Die dortige Polizei hatte zunächst via Twitter „gefahrentechnische Gründe“ als Auslöser der Aktion angeführt, später wurde die Behörde konkreter und verwies auf ein Risiko durch das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände. Die Vehemenz der Ereignisse hatte dennoch allerlei Kritik hervorgebracht, neben den Fans monierten auch die Verantwortlichen beider Clubs den Umgang mit der Anhängerschaft.

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„Wir leben in einer freien Welt und nur, weil ich irgendwo hinfahre, muss ich nicht meinen Ausweis zeigen und sagen, wer ich bin“, betonte nun Max Kruse, der beim Spiel am Samstag spät eingewechselt worden war, für den VfL Wolfsburg aber noch den Ausgleichstreffer vorbereitet hatte.  

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