Noten der Werder-Spieler Friedl von Beginn an bissig, Weiser mit durchwachsenem Comeback

Werder Bremen ist gegen den FC St. Pauli nur ein 1:1 gelungen. Zu wenig, um die Tabellenspitze zu verteidigen. Das sind die Noten der Werder-Spieler.
09.04.2022, 16:32
Lesedauer: 2 Min
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Friedl von Beginn an bissig, Weiser mit durchwachsenem Comeback
Von Malte Bürger

Pavlenka: Hatte erst nicht viel zu tun, beim Gegentreffer vor der Pause dann völlig chancenlos. Musste im zweiten Abschnitt häufiger zupacken – und tat dies auch, als Burgstaller stark abschloss (79.). Note 2,5

Weiser (bis 57.): Ein durchwachsenes Comeback. Beim Kiezclub lief viel über seine Seite – wie vor dem 0:1 –, eigene gelungene Offensivaktionen gab es kaum, obwohl durchaus Räume vorhanden waren. Im Glück, dass er bei einem Zweikampf mit Burgstaller keinen Elfmeter verursachte (40.). Note 4,5

Veljkovic: Zunächst umsichtig, verlor dann kurz vor der Pause aber einen entscheidenden Zweikampf weit vor dem eigenen Tor, sodass er beim folgenden Angriff der St. Paulianer in der letzten Kette fehlte – prompt geriet Werder in Rückstand. Führte sich nach dem Seitenwechsel mit einem bösen Fehlpass ein, der folgenlos blieb. Note 4

Groß: Gab erneut den Abwehrchef, da es für Toprak noch nicht zur Startelf-Rückkehr reichte. Sein Stellungsspiel war wieder klasse und verhinderte einige Offensivaktionen der Gastgeber. Nach der Toprak-Hereinnahme wieder auf der Sechs unterwegs. Note 2

Friedl: Von Beginn an bissig in den Zweikämpfen, musste aber auch selbst ordentlich einstecken. Schaltete sich mit guten Diagonalbällen oder gelegentlichen Vorstößen ins Angriffsspiel ein. Beim 0:1 grätschte er vergeblich dem Ball hinterher. Note 2

Agu: Mehr Schatten als Licht. Klärte ein paar Mal gut, doch im Vorwärtsgang ziemlich uneffektiv. Kurz vor der Pause dann zu weit weg von Torschütze Kyereh, um ihn entscheidend stören zu können. Leitete später zwar das 1:1 ein, hatte dabei aber die Hand im Spiel, was überraschenderweise nicht geahndet wurde. Note 3,5

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Rapp (bis 45.): Nach seinem Ausflug in die Dreierkette gegen Sandhausen nun wieder als Sechser aufgeboten. Hatte dabei einige Mühe, für defensive Stabilität im Mittelfeld zu sorgen. Immer dann, wenn es ihm doch gelang, wurden die Gäste direkt effektiver im Vorwärtsgang. Blieb zur Pause in der Kabine. Note 4,5

Schmid: Warf wieder alles rein, leistete sich mitunter allerdings einige Fehlpässe zu viel. Legte dann vor dem Ausgleich herrlich per Kopf auf Füllkrug ab, sodass dieser problemlos treffen konnte. Später auf der rechten Außenbahn auch in der Abwehr gefordert. Note 3

Bittencourt (bis 76.): Gewohnt giftig, doch das war lange fast schon alles. Wirklich ertragreich waren seine Bemühungen zunächst selten, dann mit schöner Flanke auf Schmid vor dem Ausgleich. Trotzdem Note 4

Ducksch: Vergab Werders erste gute Chance, als er den Ball nicht richtig traf (23.). Setzte kurz darauf Füllkrug stark in Szene, ehe er selbst abermals eine gute Gelegenheit ausließ (36.). Später im Pech bei einem wunderschönen Schlenzer, der an der Latte landete (86.). Note 3

Füllkrug: Hätte nach 25 Minuten zur Bremer Führung treffen müssen, doch er schoss aus aussichtsreicher Position daneben. Ansonsten häufig mit hohen Bällen gesucht, die er auf die Teamkollegen ablegen sollte. Als ihn Schmid bediente, schoss er kompromisslos ein (58.). Note 2

Gruev (ab 46.): Erst defensiver, dann offensiver im Mittelfeld eingebunden. Hatte die große Chance zum 2:1 (86.). Note 3,5

Schmidt (ab 57.): Ging sofort ins Zentrum und verdrängte Schmid nach rechts, allzu auffällig war er trotz gewohntem Umfeld aber nicht. Note 3,5

Toprak (ab 76.): Verlor gleich einen Zweikampf gegen Burgstaller, trat dann über den Ball, was sich beides aber nicht rächte.  Note -

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