Großes Lob vom Trainer Weiser immer wertvoller für Werder

Mitchell Weiser zeigte gegen Mönchengladbach eine starke Leistung, die er mit seinem Treffer zum 5:1-Endstand krönte. Trainer Ole Werner ist voll des Lobes für den 28-Jährigen.
03.10.2022, 09:56
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von dco/kni

Mitchell Weiser hatte bereits etliche starke Pässe gespielt, gefährliche Flanken geschlagen und auf der rechten Außenbahn immer wieder für Überraschungsmomente gesorgt, als der Flügelspieler des SV Werder Bremen dem Ganzen in der 73. Minute die Krone aufsetzte. Nach einer herrlichen Kombination, die er selbst eingeleitet hatte, erzielte Weiser im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach den mehr als sehenswerten Treffer zum 5:1-Endstand. Nach dem Schlusspfiff war es dann Cheftrainer Ole Werner, der zum großen Loblied auf den 28-Jährigen ansetzte.

"Mitch ist in einer super Verfassung, und das schon über einen sehr langen Zeitraum. Man muss ja nur mal an die Rückrunde der vergangenen Saison denken", sagte Werner. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in Bremen hatte sich Weiser - damals noch als Leihspieler von Bayer Leverkusen - in der 2. Liga Stück für Stück gesteigert und letztlich unverzichtbar gemacht. Deshalb wollte Werder den erfahrenen Profi, der einst 21 Bundesligaspiele für den FC Bayern München absolviert hatte, im Sommer auch unbedingt fest verpflichten, was nach einigem Hin und Her auch gelang.

Lesen Sie auch

"Er ist sehr stabil, mental und von der Leistung her", betonte Werner, "und das überträgt er auch auf die Mannschaft. Fußballerisch bringt er eine Ausnahmequalität mit." In Zahlen liest sich das gerade so: Nach den ersten acht Spieltagen stehen für Weiser drei Vorlagen und ein Tor zu Buche.

Der Transfer des Rechtsfußes hat sich für Werder also längst als absoluter Glücksgriff entpuppt, zumal Weiser, dessen Marktwert im Dezember 2019 noch bei 14 Millionen Euro gelegen hatte, auch noch ablösefrei war. "Mitch hat es ja selbst mal gesagt: So wahnsinnig lang war die Schlange an Interessenten nicht", berichtete Werner und spielte damit auf Weisers Aussagen nach der Leihe im vergangenen sowie nach dem festen Wechsel in diesem Sommer an. Beide Male hatte der U21-Europameister von 2017 betont: "Es wollte mich sonst keiner."

Das dürfte zum einen damit zusammenhängen, dass Weiser in Leverkusen sportlich arg aufs Abstellgleis geraten war. Womöglich hat den einen oder anderen Club aber auch Weisers Impfstatus abgeschreckt. Gegen das Corona-Virus hat sich der Profi aus Überzeugung nicht immunisieren lassen, weshalb er während seiner Bremer Zeit wiederholt in Quarantäne musste und Spiele verpasste. Werder nahm dieses Risiko bewusst in Kauf. Und wird aktuell dafür belohnt.

Lesen Sie auch

"Wir sind sehr froh darüber, dass wir die Möglichkeit hatten, zuzuschlagen und Mitch zu verpflichten. Von seiner Art und Weise, wie er Fußball spielt, passt er total gut nach Bremen, weil er ein offensiver Spieler ist, der immer den Vorwärtsgang sucht", sagte Werner - und betonte: "Deshalb ist es schön, dass wir ein gutes Auge hatten und der eine oder andere bei Mitch vielleicht weggeguckt hat."

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+