Machtkampf bei Werder Bremen entschieden Neuer Werder-Geschäftsführer: Baumann übernimmt für Eichin

Werder trennt sich von Geschäftsführer Thomas Eichin. Das teilte der Klub am Donnerstag mit. Eichins Nachfolger wird Frank Baumann.
19.05.2016, 11:13
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Von Andreas Lesch Klaas Mucke

Fünf Tage nach Werders Klassenerhalt hat der Aufsichtsratsvorsitzende Marco Bode am Donnerstag die Trennung von Werders Geschäftsführer Sport, Thomas Eichin, bekanntgegeben. Nachfolger wird Frank Baumann.

Werder trennt sich von Geschäftsführer Thomas Eichin. Das teilte der Klub am Donnerstag mit. Eichins Nachfolger wird Frank Baumann. „Wir bedanken uns für seine Arbeit in den letzten drei Jahren. Er hat einen wichtigen Beitrag geleistet, den SV Werder in einer schwierigen Phase zu stabilisieren“, sagte Werders Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode über Eichin.

„In unseren Diskussionen zur künftigen sportlichen Ausrichtung haben wir jedoch unterschiedliche Auffassungen festgestellt, die letztlich der auslösende Moment für die Entscheidung waren, die sportliche Verantwortung in andere Hände zu geben.“

Entscheidender Konfliktpunkt war wohl die Frage nach der Zukunft von Viktor Skripnik. Eichin hatte sich zuletzt für eine Entlassung des Trainers stark gemacht. Der Werder-Aufsichtsrat dagegen hatte sich für Skripnik ausgesprochen.

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Werders Ehrenspielführer Baumann soll in der kommenden Woche die Arbeit aufnehmen. Er arbeitete bereits bis zum Sommer 2015 für Werder im Management – als Direktor Profifußball und Scouting. Dann verließ er Werder auf eigenen Wunsch und nahm eine persönliche Auszeit vom Profifußball. „Er hat uns seine Bereitschaft signalisiert, diesen Job zu übernehmen. Wir werden in den kommenden Tagen alle Details besprechen“, sagte Bode.

Thomas Eichin kam im Februar 2013 nach Bremen und folgte damit auf den zum VfL Wolfsburg gewechselten Geschäftsführer Klaus Allofs.

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Vor seiner Zeit bei Werder war Eichin Geschäftsführer beim Eishockey-Klub Kölner Haie. Zwischen 1985 und 1996 absolvierte der Abwehrspieler 180 Bundesliga-Spiele für Borussia Mönchengladbach und zehn Spiele für den damaligen Zweitligisten 1. FC Nürnberg.

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