Fitness-Rückstand Topraks Ungeduld: "Die Jungs brauchen mich"

Werder-Kapitän Ömer Toprak fiebert seinem Comeback ungeduldig entgegen. Der Abwehrchef kann derzeit nur von außen Hilfestellung geben - und das könnte auch noch eine Weile so bleiben.
26.10.2021, 10:12
Lesedauer: 1 Min
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Von csa

Er war weg, ist wieder da und doch noch nicht dabei: Auf Kapitän und Abwehrchef Ömer Toprak muss Werder Bremen weiter auf unbestimmte Zeit warten. Nachdem der 32-Jährige seine Wadenverletzung einige Zeit in Leverkusen hatte behandeln lassen, setzt er sein Reha-Programm zwar seit wenigen Tagen wieder in Bremen fort, doch dass er deshalb an der Schwelle zum Comeback steht, ist eine falsche Interpretation der Situation, sagt Toprak.

Zwar habe die medizinische Abteilung einen Fahrplan erstellt, um ihn wieder spiel fit zu bekommen, „aber zu sagen, an diesem oder jenem Tag bin ich zurück, das habe ich mir abgewöhnt“, erklärt er im „Strom-Talk“ des SV Werder.

Ich bin ein schwieriger Verletzter
Ömer Toprak über seine Ungeduld

Also: keine Prognose. Dabei gehe es der Wade „ganz gut“, so Toprak: „Aber weil ich lange gefehlt habe, geht es jetzt erstmal darum, wieder Kondition und Fitness aufzubauen.“ Nach sechs Wochen Auszeit muss das sein. An der eigenen Ungeduld ändert das aber nichts. Toprak, der die zurückliegenden, wenig erfolgreichen Auswärtsspiele in Darmstadt (0:3) und Sandhausen (2:2) „zu Hause und allein vor dem Fernseher“ verfolgt hat, hält es nach eigener Aussage kaum noch aus, tatenlos zusehen zu müssen.

„Ich bin ein schwieriger Verletzter. Wenn die Ergebnisse so sind, wie sie sind, bin ich sehr sauer“, sagt er. Sein Eindruck nach den letzten Partien: „Ich habe ich das Gefühl, dass die Jungs mich brauchen. Aber leider kann ich nur von außen Hilfestellung geben.“

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