Konkurrenzkampf Werder-Profi Schmid gesteht: "Da muss ich mich selbst kritisieren"

Romano Schmid hätte nach dem Pokal-Spiel in Cottbus eigentlich zufrieden sein können. Aber der 22-Jährige vom SV Werder Bremen bleibt selbstkritisch. Denn die Konkurrenz auf der Achter-Position ist groß.
03.08.2022, 13:43
Lesedauer: 2 Min
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Von Marius Winkelmann

Eigentlich hätte Romano Schmid allen Grund zur Freude gehabt: Startelf-Platz erobert, Tor beim 2:1-Sieg gegen Cottbus geschossen, Auszeichnung als "Spieler des Spiels" bekommen – viel besser hätte es für den Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen in der ersten Runde des DFB-Pokals nicht laufen können. Doch der 22-Jährige überraschte anschließend mit großer Selbstkritik und deutete zudem an, dass der Konkurrenzkampf speziell auf den beiden Achter-Positionen nicht ohne ist.

„Es war nicht so ein gutes Spiel von mir, ich war ein bisschen unsauber“, urteilte Schmid: „In der ersten Halbzeit habe ich ein, zwei Aktionen nicht gut fertig gespielt. Das muss besser sein, vor allem in der Bundesliga. Da muss ich mich selbst kritisieren.“

Komplett unzufrieden war Schmid, der nach dem Schlusspfiff vom DFB sogar die Auszeichnung zum „Spieler des Spiels“ erhielt („Darauf bin ich stolz“), mit seiner Leistung und dem Spiel insgesamt jedoch keinesfalls. „Es war ein guter Start, wir haben unser Ziel erreicht. Wir sind weitergekommen. Ich glaube, es wartet aber noch viel Arbeit – vor allem Detailarbeit – auf uns. Aber die Hürde muss man erst einmal nehmen. Viele Teams sind gescheitert, wir nicht.“

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Dass Schmid gegen Cottbus im Pokal von Beginn an ran durfte, war dabei keine Selbstverständlichkeit. Die Konkurrenz im Mittelfeld des SV Werder ist groß. So hatte der Österreicher unter anderem den Bremer Top-Neuzugang Jens Stage, der für vier Millionen Euro vom FC Kopenhagen an die Weser gewechselt ist, ausgestochen und auf die Bank verdrängt. Dort saß auch Niklas Schmidt. Deswegen fühlt sich Schmid aber noch lange nicht als Stammspieler und wollte seinen Pokaleinsatz auch nicht als Fingerzeig werten. „Jede Woche ist ein anderes Spiel – wir werden sehen, wer nächste Woche auf dem Platz steht.“

Das heißt aber nicht, dass es ihm plötzlich an Selbstbewusstsein mangelt. „Ich glaube, der Trainer weiß, was ich kann. Ich glaube, die Mitspieler wissen, was ich kann. Und ich habe letztes Jahr eine gute Saison gespielt und werde auch mit Selbstbewusstsein in die Saison gehen.“

Am Samstag (15.30 Uhr) geht es für Schmid und den SV Werder dann beim VfL Wolfsburg in der Bundesliga in die Vollen: „Wo wir wirklich stehen, werden wir dann sehen. Aber ich bin positiver Dinge, dass wir unsere Mechanismen auch dort zeigen können.“

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