Werders WM-Fahrer Werner plant für die Rückrunde fest mit Niclas Füllkrug

Die Gerüchte um Werder-Stürmer Niclas Füllkrug haben sich in den letzten Tagen beharrlich gehalten. Nun hat sich auch Trainer Ole Werner zur Zukunft des WM-Fahrers geäußert.
09.12.2022, 17:40
Lesedauer: 2 Min
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Von mbü

Sie haben sich jetzt schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen. Der eine, Ole Werner, erholte sich im Urlaub. Der andere, Niclas Füllkrug, wusste auf der großen WM-Bühne zu überzeugen und darf sich jetzt noch bis zum Jahresende entspannen. Reichlich Distanz also zwischen zwei Personen, die im vergangenen Jahr beim SV Werder Bremen ziemlich gut zusammengearbeitet haben.

Nachdem Stürmer Füllkrug zuletzt allerdings auch auf internationalem Terrain überzeugte, tauchten prompt Spekulationen auf, dass die gemeinsame Zeit an der Weser bald enden könnte. Ole Werner hält von dem ganzen Gerede vor allem eines: nicht viel. „Ich plane mit ihm und gehe davon aus, dass er bei uns auch die Rückrunde antritt“, betont Werders Chefcoach. „Ich habe aktuell keinen Grund, von etwas anderem auszugehen.“

Daran können auch die zahlreichen Medienberichte nichts ändern, die seit Wochen Niclas Füllkrug zum Thema haben. „Es ist immer so, dass wenn ein Spieler Leistung bringt – egal, ob bei uns oder in der Nationalmannschaft –, dann auch schnell spekuliert wird“, erklärt Werner. „Wie viel da letztlich dran ist, das sei mal dahingestellt. Manchmal liegt solch eine Berichterstattung vielleicht auch daran, dass man während einer WM-Pause eine Zeitung vollkriegen muss.“

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Der 34-Jährige bleibt also auch in dieser Hinsicht mal wieder völlig gelassen. Einen leicht erhöhten Puls hatte er während seiner jüngsten Entspannungsphase allenfalls, wenn die deutsche Nationalmannschaft in Katar gefordert war. „Natürlich hofft man, dass ein Spieler der eigenen Mannschaft dann auch bei der WM zum Einsatz kommt, er seine Qualitäten zeigen kann“, gesteht Ole Werner. „Da drückt man ihm schon die Daumen.“

Und das Gesehene hat den Bremer Trainer dann ähnlich überzeugt wie all die übrigen Zuschauer. „Fülle hat es richtig gut gemacht und seinen Teil der Aufgabe sehr gut erfüllt“, lobt Werner. „Leider hat es mannschaftlich nicht gereicht, um weiterzukommen, aber er hat einen guten Eindruck hinterlassen. Er hat insgesamt ein ganz außergewöhnliches Jahr gespielt.“

Wenn alles optimal läuft, dann kommt Füllkrug Anfang Januar nicht nur bestens regeneriert, sondern auch mit reichlich Rückenwind aufgrund der persönlichen WM-Erlebnisse zurück an den Osterdeich. Geht es nach Ole Werner, dann soll davon nicht nur der 29-Jährige selbst profitieren. „Mit allen neuen Erfahrungen, die man macht, entwickelt man sich weiter. Und das wird bei Fülle auch so sein“, meint er. „So wie ich ihn kenne, wird er das für sich und auch für die Mannschaft zu verwerten wissen.“ In Bremen und nicht anderswo. Davon geht Ole Werner zumindest ganz fest aus.

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