Modellversuch könnte kommen Bremer SPD: Gratis-BSAG für Kinder vorstellbar

Sascha Aulepp, Vorsitzende der Bremer SPD, kann sich vorstellen, als ersten Schritt zu einem kostenlosen öffentlichen Nahverkehr das BSAG-Angebot gratis für Kinder und Jugendliche zu machen.
15.02.2018, 17:49
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Bremer SPD: Gratis-BSAG für Kinder vorstellbar
Von Nina Willborn

Die Überlegungen der Bundesregierungs, die Schadstoff-Belastung in Städten durch kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr zu verringern, stieß in Bremen bislang auf wenig Begeisterung. Verkehrssenator Joachim Lohse (Grüne) hält die Idee für nicht umsetzbar (wir berichteten). Positiver beurteilt die Bremer SPD den Vorstoß. „Natürlich müssen wir prüfen, ob unsere Kapazitäten und unsere Infrastruktur dem gewachsen wären. Ein eventuell notwendiger Ausbau muss sicher mitbedacht werden. Trotzdem ist das im Kern eine gute Idee”, sagte die Vorsitzende Sacha Karolin Aulepp.

Lesen Sie auch

Einen Modellversuch, für den Bundesmittel zur Verfügung gestellt würden, solle Bremen nicht ablehnen. Aulepp: „Ich könnte mir gut vorstellen, schrittweise vorzugehen und zunächst einmal den ÖPNV für Kinder und Jugendliche kostenlos zu machen.“ Damit würde man neben dem Umwelt-Aspekt die Chancen auf Teilhabe am normalen Alltag der Kinder und Jugendlichen erhöhen, deren Eltern sich die BSAG-Tickets nicht leisten könnten. Deshalb wolle Aulepp mit Fachleuten aus Wirtschaft und Politik „ein Gespräch darüber führen, ob und unter welchen Bedingungen eine solche schrittweise Einführung eines kostenlosen ÖPNV machbar wäre.“

Lesen Sie auch

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+