Positives zum Wochenende Das sind die guten Nachrichten der Woche aus Bremen und Deutschland

Es war nicht alles schlecht in dieser Woche. Wir haben ein paar positive Nachrichten aus den vergangenen Tagen zusammengetragen.
11.09.2020, 11:25
Lesedauer: 2 Min
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Das sind die guten Nachrichten der Woche aus Bremen und Deutschland
Von Stefanie Heitmann

Was die Corona-Pandemie derzeit aufzeigt, sind viele Schwachstellen in der Gesellschaft oder dem Bildungssystem. Doch die Politik nimmt sich nun Themenfeldern an, die jahrelang kaum eine Lobby hatten. Und das sind doch gute Nachrichten.

Digitaler Schub für Schulen in Bremen und Niedersachsen

Von den fünf Milliarden Euro des Digitalpakts für Schulen haben Bremen und Hamburg überdurchschnittlich profitiert. Die beiden Hansestädte hatten bis Ende Juni 6,6 Millionen beziehungsweise 5,6 Millionen Euro vom Bund abgerufen. In Bremen bewarben sich bisher 75 Schulen um Geld. ­Angeschafft wurden Präsentationsmedien wie Beamer und Leinwände sowie Notebooks und Tablet-Computer. Weiter wurde die Einrichtung von Schulnetzwerken (WLAN) gefördert.

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Corona macht den Laufsport populär

„In der Corona-Zeit haben ganz viele Menschen den Laufsport für sich entdeckt“, sagt Jannik Ulbrich, zweiter Vorsitzender des Lauf-Club-93-Delmenhorst. Denn das Laufen ist jederzeit alleine überall möglich und ein guter Ausgleich zum vermehrten Verbleib in der Wohnung. Und damit man seine neu erworbene Fitness auch mit anderen messen kann, sollte Anfang Oktober dabei sein: Weil dieses Jahr nahezu alle Laufveranstaltungen ausfallen müssen, hat deutschlandweit die Gemeinschaft der Intersport-Fachgeschäfte einen eigenen Wettbewerb kreiert. Für Sonnabend, 3. Oktober, wird ganztägig zum bundesweit ersten digitalen Laufevent „Intersport Club Run 2020“ aufgerufen. Gestartet werden kann auf verschiedenen Distanzen, es werden Zwei-, Fünf- und Zehn-Kilometer-Strecken angeboten, Teilnehmer des Wettbewerbs können aber auch Halbmarathon, Marathon und Sky-is-the-Limit laufen.

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Ministerin Giffey will ungewollt Kinderlose stärker unterstützen

Familie als großes privates Glück? Das wünschen sich viele Paare in Deutschland - und bleiben doch kinderlos. „Kinderlosigkeit ist kein Makel, Kinderlosigkeit ist kein Tabu“, sagte die SPD-Politikerin mit Blick auf eine Studie. Demnach ist die Zahl derjenigen deutlich gestiegen, die sich aufgrund ihrer Kinderlosigkeit stigmatisiert und diskriminiert fühlen, wie es in dem Bericht heißt. Hintergrund ist die Untersuchung „Ungewollte Kinderlosigkeit 2020“ des Delta-Instituts für Sozial- und Ökologieforschung. In Deutschland ist dem Bericht zufolge nach Angaben des Familienministeriums fast jedes zehnte Paar zwischen 25 und 59 Jahren ungewollt kinderlos. Die Studie zeige, dass viele betroffene Paare mit ihren Sorgen und Nöten alleine blieben, weil sie sich unverstanden und ausgegrenzt fühlten, sagte Giffey. Dieses Tabuthema will die Ministerin nun aktiv angehen und eine Diskriminierung eindämmen.

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Zusätzliche Plätze in Frauenhäusern

Aus bislang 103 Schutzplätzen in den Bremer Frauenhäusern sollen ab kommendem Jahr 130 werden. Sie sind im Zuge der Corona-Pandemie entstanden, als es darum ging, kurzfristig mehr Wohnraum zu finden, um die Unterbringung in den Frauenhäusern den neuen hygienischen Anforderungen anzupassen.

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Diese Bremer Denkmäler machen beim Tag des offenen Denkmals mit

Der Tag des offenen Denkmals findet in diesem Jahr anders als gewohnt statt. Am Sonntag, 13. September, bleiben die Denkmäler aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Stattdessen laden die Landesämter für Denkmalpflege zu virtuellen Rundgängen ein. In Bremen gibt es 20 Denkmäler zu besichtigen, heißt es vom Bremer Landeskonservator Georg Skalecki, in Niedersachsen 46. Am Freitag um 12 Uhr schaltet das Bremer Landesamt für Denkmalpflege eine Internetseite für die digitalen Besichtigungen frei.

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