Bremer Hauptbahnhof Flüchtlinge aus Guinea: "Niemand kommt, um Drogen zu verkaufen"

Im Bereich des Bremer Hauptbahnhofes dealen Menschen aus seinem Heimatland Guinea, sagt Mouhamed Diallo. Aber viele andere gingen in Bremen zur Schule oder arbeiteten. Sein Verein hilft dabei.
28.11.2022, 05:00
Lesedauer: 4 Min
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Flüchtlinge aus Guinea:
Von Ralf Michel

Mouhamed Diallo hat sich mächtig über einen Zeitungsartikel geärgert, in dem über die Pläne von Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) berichtet wurde, Drogenhändler aus dem Umfeld des Hauptbahnhofes abzuschieben, vornehmlich junge Männer aus Guinea. Darüber müsse man reden, sagt Diallo, der selbst aus dem westafrikanischen Staat stammt. Und stellt dann im Gespräch vorweg zwei Dinge klar: Ja, es stimme, dass einige der Dealer am Hauptbahnhof aus Guinea stammen. Und nein, er finde nicht, dass es rassistisch ist, dies zu sagen. "Wieso, das ist doch die Wahrheit."

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