Friedhof an der Reitbrake An Sowjetgefangene soll in Osterholz erinnert werden

Der Abschlussbericht zu den Grabungen an der Reitbrake liegt vor. Bürgermeister Bovenschulte hat sich jetzt auch offiziell für einen Gedenkort für sowjetische Kriegsgefangene in Osterholz ausgesprochen.
22.11.2022, 19:41
Lesedauer: 2 Min
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An Sowjetgefangene soll in Osterholz erinnert werden
Von Frank Hethey

Die Grundsatzentscheidung kommt nicht überraschend: Sämtliche Überreste sowjetischer Kriegsgefangener, die auf dem früheren Friedhof an der Reitbrake gefunden wurden, sollen auf den Ehrenfriedhof in Osterholz umgebettet werden. Zugleich soll dort eine Gedenkstätte an den Vernichtungskrieg im Osten entstehen. Das hat Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Dienstag bei der Sitzung der staatlichen Kulturdeputation in der Kesselhalle des Schlachthofs klargestellt. Bovenschulte berief sich auf „klare Aussagen“ von russischer und ukrainischer Seite. Die Bürgerinitiative Oslebshausen und umzu wie auch das Bremer Friedensforum hatten bis zuletzt eine Gedenkstätte vor Ort gefordert.

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