Greenpeace-Aktion gegen Rüstungsexporte

Beluga II-Törn gegen Bombengeschäfte

Das Greenpeace-Schiff "Beluga II" ist für drei Tage in Bremen - mit einer Fotoausstellung gegen Rüstungsexporte.
11.06.2021, 18:13
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Beluga II-Törn gegen Bombengeschäfte
Von Joerg Helge Wagner
Beluga II-Törn gegen Bombengeschäfte

Die "Beluga II" hat am Freitag für drei Tage an der Weserpromenade vor dem GOP Varieté-Theater angelegt.

Christina Kuhaupt
Greenpeace Beluga II in Bremen

Die "Beluga II" hat am Freitag für drei Tage an der Weserpromenade vor dem GOP Varieté-Theater angelegt.

Foto: Christina Kuhaupt

Man sieht auf den Bildern nichts vom Elend des Krieges, keine Toten, Versehrten, Ruinen. Dafür viele Waffen aller Kaliber und Männer in teuren Anzügen oder Uniformen, die an den Ständen der Produzenten das Kriegsgerät begutachten und auch mal auf einen abgeschlossenen Deal anstoßen. Mit zehn großformatigen Aufnahmen des russischen Fotografen Nikita Teryoshin wirbt Greenpeace für ein schärferes deutsches Rüstungsexportkontrollgesetz. Dafür hat die "Beluga II" am Freitag für drei Tage an der Weserpromenade vor dem GOP Varieté-Theater angelegt. Die Fotos und Info-Tafeln zum milliardenschweren Rüstungsgeschäft sind täglich von 10 bis 18 Uhr direkt auf der Promenade zu betrachten. Denn rauf aufs Schiff  darf man wegen der Corona-Pandemie noch nicht. Dafür ist am Greenpeace-Stand ein virtueller Rundgang an Bord per Headset möglich.

Deutschland ist der viertgrößte Waffenexporteur der Welt – nach den USA, Russland, Frankreich und knapp vor China. Bei Herstellern wie Airbus, Lürssen, Rheinmetall Defence oder Atlas Elektronik sind in Bremen rund 4000 Menschen in der Rüstungsindustrie beschäftigt.

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