Naturschutzprojekt am Unisee Totes Holz bringt Leben in den See

Neue Unterwasserstrukturen sollen im Unisee die Artenvielfalt fördern. Dazu haben Sportfischerverein und Hochschule Bäumstämme und Äste versenkt.
02.11.2021, 18:00
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Von Jörn Hildebrandt

Abgesägte Stämme, Äste und Zweige, vor allem von Eichen, werden nah an den Ufern des Stadtwaldsees, der umgangssprachlich auch Unisee genannt wird, unter Wasser gebracht. Zusammen mit der Hochschule Bremen (HSB) unter der Leitung von Thomas Klefoth hat der Sportfischerverein Bremen am Unisee ein neues Naturschutzprojekt gestartet: Dazu zieht ein Motorboot die großen Bündel hinaus auf den See und lässt sie nah am Ufer versinken. Damit das Holz nicht wieder aufschwimmt, werden die Holzbündel oben mit Sandsäcken beschwert. „Nach etwa einer Woche hat sich das Holz mit Wasser vollgesogen und bleibt unten, die Sandsäcke sind nach etwa einem Jahr verrottet“, sagt Thomas Klefoth, „und das Holz wird erst nach rund 20 Jahren zersetzt sein.“

Alles lesen mit

WK+ Basic

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 1 Nutzer
  • Monatlich kündbar

Für 8,90 € mtl.

1. Monat gratis

Mehr Information

WK+ Premium

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 4 Nutzer
  • Monatlich kündbar
  • E-Paper inkl. Archiv

Für 33,90 € mtl.

1. Monat gratis

Mehr Information

Tagespass

  • WK+ Artikel im Web und in der News-App
  • 1 Nutzer
  • 24 Stunden gültig, endet automatisch

1,99 €

Jetzt kaufen

Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren