Ukraine-Konflikt Warum die EU noch keine Sanktionen gegen Russland verhängt

Der ukrainische Außenminister hat beim EU-Außenministertreffen gefordert, dass die EU jetzt Sanktionen gegen Russland verhängt. Doch viele Europäer lehnen Strafmaßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt ab.
21.02.2022, 16:47
Lesedauer: 3 Min
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Warum die EU noch keine Sanktionen gegen Russland verhängt
Von Katrin Pribyl

Der ukrainische Außenminister kam mit hohen Erwartungen nach Brüssel gereist, daraus machte Dmytro Kuleba keineswegs einen Hehl. Die EU solle nicht nur eine politische Botschaft in Richtung Kreml senden, sondern „einen Teil der Sanktionen jetzt verhängen“, um einen Krieg zu verhindern, wie er am Montag vor dem Start des EU-Außenministertreffens forderte. Damit würde die Staatengemeinschaft demonstrieren, dass sie nicht nur rede, sondern den Worten Taten folgen lässt, erklärte Kuleba. Aber die Abfuhr folgte nur wenige Augenblicke später. Noch bevor sich die Chefdiplomaten zum Frühstück zusammensetzten, bremste der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell die Hoffnungen des ukrainischen Gastes auf präventive Sanktionen gegen Russland. Solche lehnen zumindest einige Mitgliedstaaten wie Österreich zum Unmut der Regierung in Kiew ab. 

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