Konkurrenzkampf Duell Pieper gegen Stark: Welcher Verteidiger spielt gegen Hoffenheim?

Wegen der Gelb-Sperre von Amos Pieper stand Niklas Stark gegen Gladbach in der Werder-Startelf. Doch wird der Verteidiger das auch gegen Hoffenheim? Für Trainer Ole Werner ist noch nichts geklärt.
05.10.2022, 17:25
Lesedauer: 2 Min
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Von mwi

Kein Zweifel: Amos Pieper hat in der Abwehr des SV Werder Bremen im bisherigen Saisonverlauf trotz seiner bereits fünf gesammelten Gelben Karten absolut überzeugt. Einen Freifahrtschein für eine Rückkehr in die Bremer Startelf hat der 24-Jährige nach abgesessener Sperre deswegen vor dem Auswärtsspiel am Freitag (20.30 Uhr) bei der TSG Hoffenheim aber nicht. Im Gegenteil: Spätestens seit dem 5:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach ist klar, dass auch Piepers Konkurrent Niklas Stark die Position in Werders Defensivverbund bestens ausfüllen kann. Der 27-jährige Ex-Berliner lieferte bei seiner Startelf-Premiere für die Grün-Weißen eine tadellose Vorstellung ab. Was die Frage aufwirft, wen Trainer Ole Werner in Sinsheim von Beginn an ranlässt? Oder darf das Duo sogar zusammen verteidigen?

„Zur Aufstellung sage ich nichts, da müssen wir schon bis Freitagabend warten“, erklärte der Werder-Coach am Mittwoch mit ernstem Blick – und ergänzte im Hinblick auf das Duell Pieper/Stark: „Beide haben in der bisherigen Saison, wenn sie auf dem Platz standen, einen guten Job gemacht. Da haben wir also die Qual der Wahl.“

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Genauer in die Karten lassen schauen, wollte sich Ole Werner naturgemäß nicht. Nur so viel ließ der 34-Jährige die anwesenden Journalisten an seinen Gedankenspielen teilhaben: „Es fließen bei der Entscheidung alle Dinge mit ein. Natürlich die Spieleindrücke, die jeder Akteur bislang gesammelt hat. Aber das gilt für beide. Bei Amos kann man sagen, dass er sehr konstant gespielt hat, unsere Abläufe kennt und es sehr gut macht.“ Aber auch Niklas Stark habe „ein sehr gutes Spiel“ gegen Gladbach gemacht und zudem in den letzten Wochen sehr gut trainiert. Diese Impressionen wolle er nun gemeinsam mit seinem Trainerteam bewerten und „dann schauen, was für den Moment in dem Spiel von Beginn an die beste Lösung zu sein scheint.“

Es deutet sich also eine echte 50:50-Entscheidung an. Ausgang? Ungewiss. Nur so viel scheint klar: Die Idee, dass Pieper und Stark womöglich gemeinsam in der Bremer Hintermannschaft auflaufen und dabei Milos Veljkovic oder Kapitän Marco Friedl auf die Bank verdrängen könnten, schloss Werner auf Nachfrage quasi aus. „Dass wir jetzt insgesamt die komplette Defensiv-Organisation umbauen, käme für Freitagabend doch eher überraschend“, sagte der Bremer Cheftrainer. Bleibt also nur noch die mit Spannung erwartete Frage zu klären, ob am Freitag eine Stunde vor dem Anpfiff der Name Stark oder Pieper auf Werders Aufstellungsbogen steht. 

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