Verbrechen, die die Region bewegten Der Familienvater und sein Lügengeflecht

1995 verschwinden eine Frau und ihre zwei Kinder. Wenige Tage später wird ihre Leiche gefunden, die Kinder bleiben verschollen. Der Ehemann sucht sie öffentlich. Bis klar ist: Er ist der Hauptverdächtige.
25.02.2022, 05:00
Lesedauer: 7 Min
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Der Familienvater und sein Lügengeflecht
Von Tobias Winkler

Ein Sonnabend Anfang Dezember 1995. Das Hemelinger Callgirl Susanne* (23) sitzt im Waschsalon, liest Zeitung. Seit Mai trifft sie sich regelmäßig mit dem Fuhrunternehmer Jürgen Schneider* (31), der ihr von seinem Zwillingsbruder erzählt – einem glücklich verheirateten zweimaligen Familienvater, dessen Ehefrau samt Nachwuchs verschwunden ist. Scheinbar. Susanne wartet auf die Wäsche, blättert, stutzt. Urplötzlich begreift sie, dass ihr anfangs ganz normaler Hunderter-Kunde sie anscheinend anlügt. Er hat sich diesen Bruder offenbar ausgedacht – offensichtlich, um von sich zu sprechen. „Mordverdacht gegen Jürgen Schneider“, schreibt die Zeitung. Haftbefehl.

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